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Vor dem Schulstart: Die Schulbusse sind sicher

Neun bodo-Busunternehmer nehmen am freiwilligen Schulbus-Check teil

Viele Tausend Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig auf dem Schulweg und in ihrer Freizeit von den privaten Busunternehmen der Regionalverkehr Bodensee-Oberschwaben GmbH (RBO) im bodo-Verkehrsverbund sicher an ihr Ziel gebracht. Damit die Busse allen Sicherheitsansprüchen genügen, hat die RBO mit 72 Bussen an dem landesweiten Schulbus-Check teilgenommen. Mit dabei auch Omnibus Grabherr in Waldburg.

 

„Ich freue mich, dass wieder so viele Kollegen an dem landesweiten Check mitgemacht haben, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet. In einer Zeit, in der Corona den Busunternehmen viel Energie abverlangt, ist das alles andere als selbstverständlich“, sagt Mario Sohler, einer der 15 Gesellschafter der RBO, der auf das Betriebsgelände von Sohler Reisen in Wangen-Hiltensweiler eingeladen hatte.

 

Die Ergebnisse des Projektpartners DEKRA konnten sich erneut sehen lassen. „Nichts zu beanstanden“, lautet das Ergebnis von Thomas Acker, Leiter der DEKRA-Niederlassung in Ravensburg. „Die Omnibusse müssen viermal im Jahr vom TÜV oder der DEKRA geprüft werden. „Zusätzlich lassen wir private Omnibusunternehmer vor Schuljahresbeginn unsere Busse nochmals checken, damit alle sicherheitsrelevanten Komponenten geprüft sind“, erklärt Mario Sohler. Dazu gehören die Einklemmsicherung an den Türen, die Notfallöffnung, Anfahrsperre bei geöffneten Türen, Gleichmäßigkeit der Bremswirkung und einiges mehr.

 

Vor den Augen der Vertreter aus Politik, der Polizei und den Busunternehmerinnen und -unternehmern demonstrierte DEKRA-Fachabteilungsleiter Norbert Kurz die wichtigsten Komponenten.

 

Der Schulbus-Check ist nur ein Baustein des Sicherheitskonzeptes der RBO. Die privaten Busunternehmer bieten in Zusammenarbeit mit der Polizei auch Schulbustrainings zum richtigen Verhalten an Bushaltestellen und im Bus an und unterstützen die Ausbildung von Busbegleitern.

 

Die Corona-Pandemie hat den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) über Nacht verändert. Seither gelten für das Bus- und Bahnfahren im bodo hohe Hygieneregeln: Trennschutzwände für das Fahrpersonal in den Bussen wurden installiert und auch die Maskenpflicht eingeführt. Die weiterhin geltenden Corona-Schutzverordnungen der Länder Baden-Württemberg und Bayern sind maßgeblich für die Verkehrsunternehmen im bodo sowie deren Personal und Fahrgäste. Und diese neue Normalität ist inzwischen auch akzeptiert. „Die sehr große Mehrheit der Fahrgäste trägt die geforderte Mund-Nase-Bedeckung, hält Abstand, wo es möglich ist und beachtet die allgemeinen Hygieneregeln“, sagt RBO-Geschäftsführer Bernd Grabherr.

 

„Die regelmäßige Fahrzeugreinigung gehörte bereits vor der Corona-Pandemie zum Standard. Klima- und Lüftungsanlagen wurden ebenfalls seit jeher ordnungsgemäß gewartet. Doch natürlich erhalten diesen Arbeiten mittlerweile einen noch größeren Stellenwert“, versichert Mario Sohler. „Wir Verkehrsunternehmen im bodo sind uns unserer Verantwortung bewusst.“

 

Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger und Verbund werden daher nicht müde, allen Fahrgästen – vom Schüler bis hin zum gelegentlichen ÖPNV-Nutzer – deutlich zu machen: Die gegenseitige Rücksichtnahme ist ungemein wichtig und hilft. Dazu gehört vor allem das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. „Das schützt die eigene Gesundheit, und die der anderen Fahrgäste“, sagt bodo-Marketingleiterin Anne Hackert. „Das Fahr- und Kontrollpersonal gibt Hinweise und erinnert. Unterstützend wird innerhalb des Verbundgebiets über Aushänge und Plakate sowie auf digitalen Kanälen über die geltenden Regeln informiert.“

 

Zum Stichpunkt Hygiene weist die bodo-Vertreterin auch auf die bodo-eCard hin. „Wir haben gemerkt, dass das bargeldlose Bezahlen immer mehr gefragt ist“, sagt Anne Hackert. Bereits knapp 17.000 Menschen in der Region nutzen die eCard. „Die Kunden müssen kein Bargeld in die Hand nehmen und können ohne Warten und ohne Kontakt zum Busfahrer einsteigen. Das wissen unsere Fahrgäste sehr zu schätzen“, weiß Mario Sohler.

 

Bedeutung des Schülerverkehrs

Die beförderten Schülerinnen und Schüler haben einen erheblichen Anteil an den jährlichen Gesamt-Fahrgastzahlen im Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund: Rund die Hälfte aller beförderten Fahrgäste ist mit einer Schülermonatskarte unterwegs.